Vertigo
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Vertigo

Es gibt nur wenige Filme, deren Ruf im Laufe der Jahrzehnte so sehr gewachsen ist wie Alfred Hitchcocks „Vertigo“. Während der Film bei seiner Veröffentlichung 1958 noch verhalten aufgenommen wurde, gilt er heute als eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte. Durch seine präzise Auseinandersetzung mit Obsession und psychologischer Projektion gliedert er sich im Juli perfekt in das heimkino.-Programm zum Thema „Can’t Let Go“ ein.

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„Can’t Let Go” - Juli 2026
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„Can’t Let Go” - Juli 2026

Wir alle haben Dinge, an denen wir festhalten. Menschen, die unser Leben geprägt haben. Schuld, die nachwirkt. Im Juli widmet sich heimkino. Köln unter dem Thema „Can’t Let Go“ genau diesem Zustand des Festhaltens an etwas, das eigentlich längst vergangen ist. Die fünf Filme des Juli-Programms erzählen auf ganz unterschiedliche Weise von Figuren, die sich an die Vergangenheit, Ideale oder an ihr Selbstbild klammern und zeigen, welche Kraft, aber auch welche Zerstörung darin liegen kann.

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The Fall
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The Fall

„The Fall“ von Tarsem Singh stand schon seit Ewigkeiten auf meiner Watchlist und ich bin sehr froh, dass ich ihn beim ersten Anschauen im Kino erleben durfte. 2006 veröffentlicht, gilt der Film immer noch als Geheimtipp, obwohl er zweifellos eines der außergewöhnlichsten Werke des modernen Kinos ist. Kaum ein anderer Film verbindet bildgewaltige Fantasie, emotionale Tiefe und handwerkliche Perfektion auf eine derart kompromisslose Weise. Bei hemkino. Köln bildet „The Fall“ den Abschluss des Juni-Programms zum Thema „Where Is My Mind?“.

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American Psycho
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American Psycho

„American Psycho“ gilt längst als moderner Klassiker und gehört zu jenen Filmen, die weit über ihr Genre hinausgehen und auch noch Jahre nach ihrer Veröffentlichung intensive Diskussionen auslösen. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Bret Easton Ellis nutzt Regisseurin Mary Harron die Figur des Patrick Bateman, um eine scharfsinnige und satirische Kritik an der konsumorientierten Leistungsgesellschaft der 1980er Jahre zu üben. Im Juni bei heimkino. Köln hat der Film das Monatsprogramm zu Thema „Where Is My Mind?“ eröffnet.

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„Where Is My Mind?” - Juni 2026
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„Where Is My Mind?” - Juni 2026

Was ist real? Eine simple Frage, auf die es im Leben wie im Kino selten eine simple Antwort gibt. Filme können Wirklichkeiten erschaffen, Erinnerungen manipulieren, Perspektiven verschieben und uns mitten hineinführen in Köpfe, deren Wahrnehmung sich langsam auflöst. Das Juni-Programm von heimkino. Köln versammelt deshalb unter dem Thema „Where Is My Mind?“ vier Filme, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken könnten und doch verbindet sie eine zentrale Frage: Wie entsteht Realität eigentlich in unseren Köpfen und wie sehr werden Erinnerungen, Wünsche, Ängste oder Sehnsüchte zu Filtern, durch die wir die Welt wahrnehmen?

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Sisi & Ich
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Sisi & Ich

Das deutsche Kino hat mit vielen Klischees und Vorurteilen zu kämpfen, die ehrlicherweise leider oft zutreffen. Doch dann gibt es Filme wie „Sisi & Ich“, die zeigen, dass deutscher Film so viel mehr zu bieten hat als problematischen Humor und eindimensionale Figuren. Regisseurin Frauke Finsterwalder schafft hier einen historisch inspirierte Film, der nicht ehrfürchtig  vor seiner Vorlage erstarrt, sondern pulsiert und provoziert. Statt überladenem Kaiserkitsch bekommt das Publikum eine teils grostesk-komische, teils melancholische und queer codierte Auseinandersetzung mit Einsamkeit, Projektion und Schönheitsdruck.

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Down With Love
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Down With Love

Bevor Regisseur Peyton Reed mit den „Antman“-Filmen Mainstream-Erfolg hatte, schuf er mit „Down With Love“ eines der formal konsequentesten Studioexperimente der 2000er-Jahre. Als der Film erschien, hielten ihn manche für eine bloße Stilübung, während andere ihn als oberflächliche romantische Komödie abstempelten. Tatsächlich aber ist „Down With Love“ ein sehr künstlerischer, ironischer und erstaunlich kluger Film über Geschlechterrollen, Sexualpolitik und die Konstruktion romantischer Fantasien im amerikanischen Kino der 1960er.

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Carol
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Carol

In einer Gesellschaft, in der Liebe nur innerhalb fester Normen akzeptiert wird, kann bereits ein einziger Blick zum Risiko werden. In genau diesem Spannungsfeld bewegen sich die Protagonistinnen in Todd Haynes’ „Carol“. Basierend auf dem 1952 erschienenen Roman „The Price of Salt“ von Patricia Highsmith erzählt der Film von einer queeren Liebe, die sich ihren Platz in einer Welt erkämpfen muss, die für sie keinen vorgesehen hat.

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The Favourite
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The Favourite

Kostümdramen versprechen normalerweise Eleganz, höfische Etikette und politische Intrigen mit stilvoller Distanz. Doch Yorgos Lanthimos’ „The Favourite“ interessiert sich nicht für Würde. Der Film reißt dem historischen Prestige-Kino die Perücke vom Kopf und zeigt eine Welt, in der Macht nach Schweiß riecht, Liebe zur Waffe wird und Einsamkeit jede Beziehung vergiftet. Lanthimos verwandelt den britischen Hof in einen absurden Mikrokosmos voller Unsicherheit, Begehren und Rivalität.

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„Love Me, Love Me Not“ - Mai 2026
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„Love Me, Love Me Not“ - Mai 2026

Wenn wir von Liebe im Kino sprechen, denken wir oft an große Gesten, Schicksalsbegegnungen und glückliche Enden. Doch Beziehungen sind selten so eindeutig. Was von außen wie Liebe, Bewunderung oder tiefe Verbundenheit erscheint, entpuppt sich auf den zweiten Blick oft als kompliziertes Geflecht aus Sehnsucht, Abhängigkeit und unausgesprochenen Erwartungen. Unter dem Monatsthema „Love Me, Love Me Not“ widmet sich heimkino. Köln im Mai genau diesen ambivalenten Verbindungen und versammelt vier Filme, die genau dorthin schauen, wo Liebe widersprüchlich wird.

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Requiem for a Dream
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Requiem for a Dream

Wenn man einen Film sehr gut findet, möchte man ihn häufig irgendwann ein zweites Mal schauen – „Requiem for a Dream“ war eines meiner intensivsten Kinoerlebnisse und ich möchte ihn nie wieder sehen. Darren Aronofskys filmischer Fiebertraum ist eine emotionale Grenzerfahrung, die sich tief ins Gedächtnis einprägt. In seiner Inszenierung verweigert sich der Film jeder Form von Komfort: Er zwingt dazu, hinzusehen und auszuhalten. Dabei zieht er sein Publikum immer tiefer in einen Strudel aus falscher Hoffnung, Obsession und völliger Selbstzerstörung.

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Sicario
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Sicario

Nach einem exzessiven und grellen Monatsauftakt ging es bei heimkino. diesen Mittwoch kühl und kalkuliert weiter. „Sicario“ von Denis Villeneuve erzählt davon, wie schnell sich moralische Prinzipien auflösen, wenn sie mit der blanken Realität konfrontiert werden. Das Monatsthema „Uppers and Downers“ wird damit um eine entscheidende Perspektive erweitert – weg vom subjektiven Erleben des Rausches hin zu den gewaltsamen Strukturen, die ihn überhaupt erst möglich machen.

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Fear and Loathing in Las Vegas
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Fear and Loathing in Las Vegas

Manche Filme versteht man und manche Filme erlebt man. „Fear and Loathing in Las Vegas“ von Terry Gilliam gehört unbestreitbar zur zweiten Kategorie. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Hunter S. Thompson entsteht ein audiovisuelles Delirium, das nicht nur die Wahrnehmung seiner Figuren zerlegt, sondern auch die des Publikums. Als Auftakt des April bei heimkino. zum Thema „Uppers and Downers“ begibt sich der Film direkt in das Zentrum des Drogenrausches und zieht seine Zuschauer hinein in eine Welt, in der Logik, Zeitgefühl und Realität zunehmend ihre Bedeutung verlieren.

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„Uppers and Downers“ - April 2026
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„Uppers and Downers“ - April 2026

Im April wird heimkino. zum Tripsitter: Unter dem Monatsthema „Uppers and Downers“ begibt sich das Programm diesen Monat auf eine Reise durch Rauschzustände, Abstürze und alles dazwischen. Fünf Filme, fünf sehr unterschiedliche Perspektiven auf Drogen – mal ekstatisch, mal erschütternd, mal beiläufig im Alltag verankert. Die Filme im April erzählen von Sehnsucht, Kontrollverlust und Grenzerfahrungen. Der Kinosaal ist der perfekte Ort, um diese Zustände gemeinsam zu durchleben, mit genügend Abstand zur Realität, aber nah genug, um ihre Wirkung zu spüren.

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Apocalypse Now
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Apocalypse Now

Der Vietnamkrieg von 1955 bis 1975 gehört zu den schrecklichsten Kapiteln der modernen amerikanischen Geschichte. Seit den späten 1970er-Jahren versuchen Filmemacher, die Bilder dieses Krieges zu begreifen: das undurchdringliche Grün des Dschungels, das Dröhnen der Hubschrauber, die moralische Orientierungslosigkeit. Zwischen genau diesen Motiven bewegt sich Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“, welchen heimkino im Final Cut gezeigt hat. Dieses monumentale Werk hat das März-Programm zum Thema „Journey into Darkness“ eröffnet und zieht das Publikum mit hinab in die dunklen Abgründe des Krieges.

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„Journey into Darkness“ - März 2026
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„Journey into Darkness“ - März 2026

Das Düstere und Mysteriöse übt seit Jahrhunderten eine besondere Faszination auf den Menschen aus. In Mythen, Literatur und Kunst begegnen wir immer wieder Geschichten von Reisen ins Unbekannte – von Abstiegen in Unterwelten, Expeditionen an die Grenzen der Welt oder Begegnungen mit dem, was sich rational nicht vollständig erklären lässt. Genau diesen Geschichten widmet sich heimkino.köln im März unter dem Thema „Journey into Darkness“. Dunkelheit erscheint dabei nicht ausschließlich als Bedrohung, sondern als Raum der Veränderung.

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Crank
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Crank

Mit „Crank“ schufen Mark Neveldine und Brian Taylor 2006 ein Action-Spektakel, das nicht nur durch sein Tempo, sondern gleichsam durch seine radikale Inszenierung provoziert. Der Film ist ein wilder Ritt durch Los Angeles und eine künstlerische Abrechnung mit dem klassischen Actionkino. Bei heimkino.köln gliedert sich der Film in den Februar zum Thema „Poetry in High Speed“ ein und bringt das Monatsprogramm zum Abschluss.

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Mad Max: Fury Road
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Mad Max: Fury Road

Schon die ersten Sekunden machen klar: Dieser Film kennt kein Zögern. George Millers „Mad Max: Fury Road“ explodiert förmlich in Bewegung. Motoren heulen auf, Bilder rasen, der Rhythmus treibt unerbittlich nach vorn. Genau um diese Art von Dynamik geht es diesen Februar bei heimkino unter dem Thema „Poetry in Highspeed“. „Mad Max: Fury Road“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Geschwindigkeit zur filmischen Sprache wird, um die gesamte Erzählung zu tragen.

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