Beyond the Infinite Two Minutes
Es gibt Filme, die lautstark verkünden, wie groß ihre Vision ist – und es gibt jene seltenen Werke, die mit einer unscheinbaren Idee eine ganze Filmwelt in Erstaunen versetzen. „Beyond the Infinite Two Minutes“ von Junta Yamaguchi gehört zweifellos zur zweiten Sorte. Gedreht in einem kleinen Café in Kyoto, entfaltet der Film eine Zeitreisegeschichte, die so verspielt wie präzise und so alltäglich wie kosmisch wirkt.
Donnie Darko
Als „Donnie Darko“ im Jahr 2001 in die Kinos kam, tat er das unter ungünstigen Vorzeichen: ein düsterer Film mit einem Flugzeugunglück nur wenige Wochen nach 9/11 – die Öffentlichkeit war kaum bereit dafür. Der Film war ein Kassen-Flop und doch hat er sich mehr als zwei Jahrzehnte später zu einem echten Kultfilm entwickelt und gilt heute als einer der prägendsten Independentfilme seiner Ära. Im heimkino-November zum Thema „Out of Time“ zeigte sich, warum der Film bis heute fasziniert.
Back to the Future
Vierzig Jahre sind vergangen, seit „Zurück in die Zukunft“ erstmals über die Kinoleinwände flimmerte. Passend zum Jubiläum lief der Film am 5. November, genau dem Tag, an dem Marty in die Vergangenheit reist, bei heimkino unter dem Monatsthema „Out of Time“. „Zurück in die Zukunft“ ist nicht nur eines der prägendsten Werke der Kinogeschichte, sondern auch ein Reflexion des ewigen menschlichen Wunsches, Vergangenheit und Zukunft zu beherrschen.
„Out of Time“ - November 2025
Zeit. Eine Uhr zeigt sie an, ein Kalender teilt sie ein, und doch scheint sie manchmal stehenzubleiben, sich zu dehnen oder rückwärts zu laufen. Sie ist allgegenwärtig – und gleichzeitig unbegreiflich. Schon Albert Einstein sagte: „Zeit ist relativ.“ Im November widmet sich heimkino-Köln diesem schwer fassbaren Phänomen. Unter dem Titel „Out of Time“ werden vier Filme gezeigt, die sich auf ganz unterschiedliche Weise damit auseinandersetzen.