Die Liebenden von Pont-Neuf
Was passiert, wenn Liebe zur Katastrophe wird? Auch wenn es der Titel anmuten lässt, ist Leos Carax’ „Die Liebenden von Pont-Neuf“ kein romantischer Film. Was hier erzählt wird, ist keine Geschichte von Heilung oder Erlösung, sondern eine Studie über Liebe als zerstörerische Kraft. Im Rahmen des Januars bei heimkino.köln zum Thema „A Breath in the Universe“ macht der Film deutlich, wie schmal die Grenze zwischen Liebe und Wahnsinn ist und wie schnell menschliche Verbindungen in existenzielle Abgründe führen können.
Certified Copy
Zwei Menschen, ein Aufeinandertreffen, eine gemeinsame Geschichte – eine alltägliche Begegnung entwickelt sich zu etwas weitaus Größerem. Genau diese kleinen, aber bedeutsamen Momente sind es, denen sich heimkino im Januar zum Thema „A Breath in the Universe“ widmen möchte. Den Auftakt machte vergangenen Mittwoch „Certified Copy“ von Abbas Kiarostami. Ein elegantes Gedankenspiel, das sich als romantisches Drama tarnt, während es schleichend, aber konsequent grundlegende Fragen nach Identität, Nähe und Wahrhaftigkeit stellt.
„A Breath in the Universe“ - Januar 2026
Unser Universum ist rund 14 Milliarden Jahre alt. Der moderne Mensch existiert seit schätzungsweise 300 000 Jahren und ein einzelnes Menschenleben von durchschnittlich 80 Jahren ist im Zusammenhang dieses riesigen Kosmos wohl kaum mehr als ein Atemzug. Wie viele Milliarden Sterne mussten explodieren und wie viele Zufälle passieren, damit das eigene Leben nun ausgerechnet in seiner jetzigen Form existiert? Damit setzt sich heimkino im Januar unter dem Motto „A Breath in the Universe“ auseinander.